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Pastoralassistent

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Überleitung:
Pastoralassistenten sind im städtischen Bereich logischerweise häufiger
anzutreffen als im Ländlichen. Das hängt unter anderem damit zusammen,
dass die Gemeinden in der Stadt mehr zu tun haben als die am Land und
somit werden die Pastoralassistenten in Städten mehr gebraucht. Die
Folge davon ist, dass man vor allem im ländlichen Bereich nicht weiß,
was dieser Beruf für die Kirche bedeutet.

Historik:
Der Vorgänger dieses Berufes waren die Seelsorgehelferinnen. Jene
existierten schon bereits vor ungefähr 50 Jahren. Später kam ein
Priestermangel auf und so übernahmen die Pfarrhelferinnen wie man sie
ebenfalls nannte, immer mehr Aufgaben und somit Ver-antwortung, denn
anfangs waren sie ausschließlich für die Gruppenstunden zuständig. Beim
2. Vatikanum, dass vor 25 Jahren aufgebrochen ist, wurde die
Laienbewegung als gesamtes zusehends ernster genommen–und aus dieser
Entwicklung eintstand ein neuer, noch nie zuvor da gewesener Beruf- der
PASTORALASSISTENT.

Die Ausbildung:
Man unterscheidet drei verschiedene Möglichkeiten um Pastoralassistent
zu werden. Nicht für alle ist derselbe Weg geeignet.
Der erst und wahrscheinlich gebräuchlichste sowie bekannteste Weg wäre,
das Seminar für kirchliche Berufe zu besuchen. Dieses Seminar dauert 4
Jahre lang und wird unter anderem am Wohlfahrtsplatz im 14. Bezirk
abgehalten. Die Voraussetzung dafür ist ent-weder die Matura oder
irgendeine andere abgeschlossene Berufsausbildung, d. h. dass man diesen
Weg nicht unter 18 wählen kann. Entscheidet man sich für diesen Zweig,
hat man die ersten 2 Jahre nur Theorie. Die Fächer sind dann vor allem
theologisch und praxisbezogen, obwohl eine Praxis in diesem frühen
Ausbildungsstadium noch nicht mög-lich ist. Nach diesen beiden Jahren
ist ein Jahr Praxis vorgesehen. Danach folgt abermals ein theoretisches
Jahr.
Die 2. Variante, die auch sehr bekannt und beliebt ist, wäre dann ein
normales Theo-logiestudium. Hierbei muss sich jeder entscheiden, ob er
Fachtheologie oder selbstän-dige Theorie studiert. Der Unterschied
besteht eigentlich nur in der Länge. Auch Priester müssen dieses Studium
machen. Das dauert dann 5 – 6 Jahre, je nachdem . Wur-de das Studium
dann erfolgreich beendet, muss der zukünftige Pastoralassistenten noch
ein weiteres Jahr in einer Pfarre arbeiten, um eine gute Praxis zu
bekommen. Dort ist er dann mit 4o Std./Woche angestellt, zehn davon sind
allwöchentlich die Ausbildungs-stunden. Solche Stunden sind meist mi6t
den Diakonen gemeinsam, wenn sie das aller-dings nicht sind arbeiten die
Pastoralassistenten allein und völlig auf sich ge-stellt. Das sollte
helfen um relativ schnell die spezifischen pfarrlichen Aktivitäten und
die verschiedenen und sehr komplizierten Methoden um Gruppen jedes
Alters zu lei-ten, zu lernen. Das wichtigste wahrscheinlich aber ist,
dass man ganz genau lernt wie alles intern der Pfarre geregelt wird.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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