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Pastoralassistent

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Hier kann man entweder durch Kritik vieles neu umgestalten und
verbessern oder sich alles merken was einem gefällt, und dann später
einer anderen Pfarre als wirkungsvollen Vorschlag unterbreiten. Die
Priester, aber die beim Studium noch genau dasselbe gelernt haben,
machen nicht so wie die Pasto-ralassistenten das Pastoraljahr, sondern
nennen ihr Ausbildungsjahr das Diakonats-jahr. Aber auch hier lassen
sich einige Parallelen ziehen. Trotz allem sind das aber immer noch zwei
verschiedene Paar Schuhe. Nach diesem Jahr darf man dann schon ganz
normal in einer Pfarre arbeiten, muß aber allwöchentlich noch einen
Fortbildungskurs besuchen. Dieser letzte Abschnitt ist nicht, wie oft
fälschlich behauptet wird, frei-willig. In diesen letzten drei Jahren
erfährt man noch grundlegende Dinge wie etwa die Sakramentenspendung,
Koordination und das geistliche Gespräch. Außerordentlich wichtig in
diesem Beruf ist die Teamarbeit. Leider ist sie oft das schwierigste
Auf-gabengebiet für diesen Beruf. Es liegt an den Pastoralassistenten
die Konflikte zu lösen und wieder Frieden, Ruhe und Ordnung zu schaffen.

Nun aber zur 3. Möglichkeit: Das ist der sogenannte 2. Bildungsweg.
Diese Variante ist den älteren Menschen vorbehalten. Diese dürfen aber
keinesfalls älter als 35 sein. Solchen Leuten bleibt dann keine andere
Wahl als den theologischen Kurs zu ab-solvieren. Dies bedeutet zwei
Jahre hindurch Abendkurse zu besuchen. Danach wird man als aktiver
Pfarrhelfer in der Pfarre eingesetzt. Noch einem weiterem 2 jährigen
Kurs ist man dann Pastoralassistent.

Vorteile:
Für die meisten die diesen Beruf gewählt haben ist es von größter
Bedeutung so viel Kontakt wie möglich mit Menschen zu führen und sich
mit ihnen zu beschäftigen. Dabei hat der Pastoralassistent die
Möglichkeit ein Hobby zum Beruf zu machen und auch fremden von dem
erzählen zu können, was ihm wichtig ist. Viele Pastoralassistenten
würden sich in einem Büro sehr unwohl und eingeengt fühlen und würden
die Arbeiten am Fließband oder im allgemeinen mit Maschinen sehr
abstoßend finden. Es ist also eine unbedingte Voraussetzung für diese
Berufswahl eine ausgezeichnete Menschenkenntnis zu besitzen. Außerdem
sollte man sich gerne mit anderen auseinandersetzen und gemeinsam
planen, überlegen und arbeiten. Es wäre ganz einfach unangebracht sich
für diesen Beruf zu entscheiden, wenn man Einzelarbeit vorzieht, oder
wenn man glaubensmäßig nicht voll und ganz dahintersteht. Denn keiner
kann ein Leben lang etwas verkünden, von dem er nicht überzeugt ist. Ich
denken, dass man in diesem Fall verzweifeln wür-de, da man dann div.
Tätigkeiten als sinnlos und überflüssig bertachten würde. Wenn dem
allerdings nicht so ist, kann man andere Mitmenschen motivieren und sich
viel-leicht auch schon bald über positive Reaktionen freuen.

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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