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Pastoralassistent

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Nachteile:
Da wir die Vorteile aufgezählt haben, wollen wir uns nun einigen
Nachteilen widtmen. Denn wie in jedem Beruf sind sie auch hier reichlich
vertreten. Ein wesentliches Pro-blem, das die die diesen Berufswunsch
haben leider oft vergessen, ist die Zeit. Die Meisten, können sich nicht
vorstellen, was dieser enorme Spannungsbereich bei einem Menschen
auslösen kann. Ständiger Streß, andauernde Hektik und die nie
endenwollende Konfrontation mit pfarrlichen als auch privaten Problemen
sehen jeden Tag aus neuen in der Agenda. Ehrenamtliche sowie andere
Gläubige verstehen oft nicht, dass auch der Pastoralassistent kein
Übermensch ist, und deshalb mal eine Pause braucht. Er wird wegen allem
und jedem aufgesucht und soll möglichst immer eine Lösung parat haben.
Etliche wollen auch keinesfalls akzeptieren, dass der Pastoralassistent
für seine Arbeit, die er leistet bezahlt wird. Sie verstehen offenbar
nicht, dass auch er ein Recht auf einen gewissen Lebensstandard hat. Da
man in diesem Beruf größtenteils mit Menschen zusammenarbeitet die erst
nach Arbeitsschluß mithelfen können, sind die Ar-beitszeiten nicht genau
festgelegt. Das bedeutet, dass Pastoralassistenten äußerst flexibel sein
müssen. Auch können sie nicht genau unterscheiden, wann sie arbeiten und
wann sie nur ehrenamtlich für die Kirche tätig sind. Weil bei dieser Art
von Ar-beit die Pflicht fließend in die Freizeit übergeht. Dabei
entsteht ein Gewissenskon-flikt, weil wohl kaum ein Pastoralassistent
von der Kirche Geld für etwas verlangen würde, was er nicht getan hat,
aber keiner kann nur von Luft leben. Ohne Entgeld all diese Strapazen
auf sich nehmen, ich glaube das wäre etwas viel verlangt, oder nicht?
Das ist eine sehr utopische Vorstellung, die aber leider noch viel zu
viele vertre-ten. Man nimmt täglich neue, schwer –u. unlösbare Probleme
mit zu sich nach Hause. Es ist schier unmöglich einfach all dies zu
vergessen, zu entspannen oder gar abzuschal-ten. Ein weiterer Nachteil
ist, dass die Termine oft vom frühen Nachmittag bis in die späten
Abendstunden hineinreichen und so ist dieser Beruf von der Arbeitszeit
her wohl genauso unmenschlich wie der eines Journalisten. Denn es folgt
Tag um Tag und wenn man nicht mit Spaß bei der Sache ist, scheint einem
einer anstrengender und ar-beitsreicher als der vorherige. Ein weiteres,
beachtliches Problem, dass vielen, die diesen Beruf ausüben sehr zu
schaffen macht, ist das ihre Arbeit wie schon gesagt zwar immens
anstrengend und zeitaufwendig ist, aber dennoch von vielen nicht als
Be-ruf anerkannt wird. Und das obwohl Pastoralassistent schon seit über
20 Jahren, also mit Aufbruch des 2. Vatikanums, als solcher etabliert
ist. Aber leider wird die Lai-enbewegung von vielen einfach ignoriert.

Schluss:
Damit ist das Referat beendet. Obwohl ich kein Pastoralassistent werden
will, bin ich davon überzeugt, dass dieser Beruf sicherlich eine sehr
erfüllende und interessante Arbeit für aktive, aufgeschlossene Menschen
sein kann.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Mit Vertrag über die abschließen...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsges...
Wettbewerbsrecht, Markenrecht und Kartellrecht
 
   
 
     
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